Bericht: Diana Dittrich  |  Fotos: Simon Hönscheid  |  Kategorie: Festival-Vorberichte  |  

Das Zita Rock Festival verdankt seinen Namen der Zitadelle zu Berlin-Spandau. Dort fanden sich im Jahre 2007 erstmals Fans der dunkeln Klänge ein, um dieses Festival gebührend willkommen zu heißen. So gibt es nun auch in Deutschlands Hauptstadt ein Festival auf dem die dunkle Fangemeinde aus ganz Deutschland sich treffen kann.

Location

Die Zitadelle Spandau zählt zu den besterhaltenen und bedeutendsten in ganz Europa. Die Grundform der Festungsanlage ist ein Kurtinenquadrat (d.h. es gibt einen Verbindungswall zwischen den Türmen oder Bastionen) und ist völlig vom Wasser umgeben (da, wo Havel und Spree zusammenfließen). Der auf der Zitadelle stehende Juliusturm ist das älteste Gebäude in Berlin und gleichzeitig das Wahrzeichen von Spandau.

Zita Rock 2009

Am 13. Juni ist es wieder soweit – Das Zita Rock Festival geht in eine neue Runde. Diesmal mit dabei sind Oomph!, Unheilig, Project Pitchfork, Diary of Dreams, Zaraphine und Tanzwut.

Line UP

Oomph!

„Das gewisse Etwas“ – diese Bedeutung des Wörtchens „oomph“ gefiel den Herren Dero, Flux und Crap so gut, dass sie ihn als Namen ihrer 1989 ins Leben gerufenen Band wählten. Hits wie „Das weiße Licht“, „Brennende Liebe“ oder „Gott ist ein Popstar“ prägten die Szene nachhaltig, so wie Oomph! auch als Vorbild von Rammstein gelten.

Unheilig

Das erste Lebenszeichen von Unheilig gab es Ende 1999 mit der Single „Sage ja“; das erste Album („Phosphor“) im Februar 2001. Im Laufe der Jahre haben Unheilig sich unentwegt weiterentwickelt, neue Sphären betreten und sind trotzdem ihren eigenen Weg gegangen. Stilistisch bewegen sich Unheilig zwischen ruhigen Balladen und Goth Rock, wobei die Wurzeln im Synth Rock liegen.

Project Pitchfork

Die Hamburger Synth-Rocker um Sänger Peter Spilles und Keyboarder Dirk Scheuber zählen seit langem zu den Größen im Synthrock-Bereich. Spiritualität und Rationalität heißen die beiden Themen, um die Project Pitchfork textlich kreisen: ihre Intention ist es, den Hörer zum Nachdenken und Rückbesinnen auf sich selbst anzuregen.

Diary of Dreams

Mit der Formation um den charismatischen Mastermind Adrian Hates wird den Fans hier ein ebenso tiefgründiger wie melodischer Act geboten. Im Vordergrund des Auftrittes werden hier die Stücke des aktuellen Albums N43 stehen, die eher düster-melancholisch gehalten sind und ein Erlebnis bieten werden, das unter die Haut geht.

Zaraphine

Die Herren Sven Friedrich und Norman Selbig kennt man bereits von den Dreadful Shadows. Im Jahre 2000 schloss man sich zusammen, um von nun an unter dem Namen Zeraphine zusammen mit drei anderen Musikern feinen Alternative/Dark Rock zu produzieren. Die aktuelle Besetzung von Zeraphine: Sven Friedrich (Gesang), Norman Selbig und Manuel Senger an den Gitarren, Michael Nepp (Bass) sowie Marcellus Puhlemann (Schlagzeug).

Tanzwut

Tanzwut gründete sich 1999 in Berlin und ist das elektronisch verstärkte Alter Ego der mittelalterlichen Band Corvus Corax. Stilistisch kann man Tanzwut schwer in eine Schublade stecken, da sie sowohl harte elektronische Klänge, die dem Industrial alle Ehre machen, als auch Bass und Schlagzeug benutzen, die für den maßgeblichen Rock und bisweilen auch für einen gewissen Metal-Faktor sorgen. Ganz neben bei versprühen ihre Dudelsäcke einen ganz besonderen, mittelalterlichen Flair. Markenzeichen dieser Band ist das Mitglied „Teufel“, der zwei Teufelshörner auf seiner Glatze trägt.

Tickets

Orginal Karten erhaltet ihr nur im Amphiticketshop, „normale“ Karten auch unter www.darkticket.de und an allen bekannten Vorverkaufsstellen (und natürlich auch bei eventim, kartenhaus, und der gleichen)
Kostenpunkt eines Tickets sind 32 € zzgl. VVK-Gebühren

Nachdem das Kombiticket von Amphi Festival und Zita Rock letztes Jahr so gut angenommen wurde, gibt es auch dieses Jahr wieder ein solches Ticket, das aber nur im Amphiticketshop zu bekommen ist.
Kostenpunkt dieses Tickets sind dann 70 €.

 

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