20
Jun
2009
Bericht: Simon Hönscheid  |  Fotos: Simon Hönscheid  |  Kategorie: Festivalberichte  |  

Fetisch:Mensch – AGRA

Am Sonntag sollte Fetisch:Mensch unser erstes Konzert sein. Da wir Oswald Henke bisher noch nie live erlebt hatten, waren wir gespannt was uns wohl erwarten würde.
Die Band betrat die Bühne, gefolgt von Oswald, der einen roten Offiziersrock trug.Oswald Henke intonierte seine Stücke mit sehr viel Emotion und Präsenz und schaffte es so die Zuschauer mit seinem ungewöhnlichen Sprechgesang mitzureissen.
Nach dem Konzert beschlossen wir den restlichen Tag im Kohlrabizirkus zu verbringen und machten uns auf dem Weg um Pünktlich zu Frozen Plasma vor Ort zu sein.

Frozen Plasma – Kohlrabizirkus

Frozen Plasma hatten eine große Video Leinwand und zwei kleinere Plasma Fernsehr auf der Bühne aufgebaut.Auf diesen Ließen sie die Zeit seit Ihrem letzten WGT Auftritt revue passieren und starteten danach mit „Irony“. Den Rest des sehr gelungenen Auftrittes widmete man (mit Ausnahme der Titel „Hypocrite“ und „Warmongers“) der Promotion des neuen Albums „Monumentum“ welches am Freitag dem 29.05.2009 erschienen war.Die Songs welche beim Publikum gut ankamen wurden oberdrein von einer Videoshow unterstrichen.

Psyche – Kohlrabizirkus

Psyche sind ein englisches Urgestein, welches seit 1982 sein „Unwesen“ treibt. Die Zwei Brüder haben viele elektrische Genres angetestet, bevor Sie im Darkwave und Synthie Pop schließlich ein Zuhause fanden. Von Damals mitgenommen haben Sie ihre Experimentierfreudigkeit. Ihre Alben klingen immer Frisch und doch unverwechselbar.Genau das selbe gilt für Ihre Live-Auftritte. Die Band ist mit sehr viel Leidenschaft am Werk und das war bei Ihrem Auftritt durchgehend zu spüren.

Solitary Experiments – Kohlrabizirkus

Mit etwas Verspätung begann der Auftritt von Solitary Experiments. Die Band die vielen durch den Titel „Delight“ aus den Clubs bekannt sein dürfte, boten unter anderem eine sehr beeindruckende Video Projektion und einem Ausblick auf das kommende Album „In The Eye Of The Beholder“. Als Krönenden Abschluss betraten Feindflug die Bühne um die Band bei „Seele Bricht“ zu unterstützen.

Client – Kohlrabizirkus

Client sind in der Szene mittlerweile eine feste Größe und das ist auch zu recht so.Die Band begeisterte das Publikum mit Ihrem Synthie Pop, der mal zum nachdenken einläd, mal zum tanzen. Die Performance der drei Frauen in Uniform war sehr stilvoll und mitreissend. Gespielt wurden Titel wie „Lights Go Out“, „In It For The Money“, „Radio“ und natürlich „Client“.Etwa 50 Minuten lang galt: Satisfaction Guaranteed.

Melotron – Kohlrabizirkus

Viel zu lange waren Melotron den deutschen Bühnen fern geblieben. Doch dieses Jahr auf dem WGT war es wieder soweit.Die Band wurde vom Publikum jubelnd empfangen. Die Band hatte sich an diesem Abend in Rot-Weiß gekleidet und bot eine Fantastische Show und die Fans feierten mit ihr. Gespielt wurden unter anderem: „Menschenfresser“, „Liebe Ist Notwehr“ und „Maschinen aus Stahl“.Als die Show zuende war, verbeugte sich die Band und wünschte dem Publikum ein schönes restliches WGT.

Für uns war der Sonntag der letzte Tag des WGTs. Am nächsten morgen um Sechs ging unser Zug nach hause, da wir am Dienstag wieder arbeiten mussten.Wieder war ein sehr ereignisreiches WGT zuende gegangen, wie immer sehr Facettenreich und von seiner Atmosphäre her einmalig.

Festivalfotos

 

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