20
Jun
2009
Bericht: Simon Hönscheid  |  Fotos: Simon Hönscheid  |  Kategorie: Festivalberichte  |  

Ankunft

Kaum in Leipzig angekommen, hieß es für uns erstmal, zum Agra-Gelände zu fahren, die Pressestelle zu finden, unseren Ausweis abzuholen und weiter zur Halle zu gehen um dort erstmal dem bunten Treiben der Besucher zuzuschauen.
Nach längerem Schlendern über die Flaniermeile ging es dann um 20:35 mit unserem ersten Konzert los – Combichrist.

Combichrist – AGRA

Für die Besucher, die bis dahin schon in der Halle gewesen waren, bildeten Andy La Plegua und seine Mannen einen großen musikalischen Kontrast zu Lame Immortelle die zwar keine sanften doch immerhin ruhigere Töne anschlagen hatten und trotzdem zu begeistern wussten.
Andy La Plegua zeigte auf dem WGT genau wie am Vortag in Köln eine ausgezeichnete Show, die er mit „This Shit Will Fuck You Up“ eröffnete und die Menge sofort zum Toben brachte. Wie üblich war Andy ständig in Bewegung, aber auch der Rest der Band schien voll auf seine Kosten zu kommen, genau wie die Fans.

The Eden House – AGRA

Nach Combichrist betraten nach einer kurzen Umbaupause The Eden House die Bühne. Die – zu unserer Schande – uns bis dahin unbekannte Formation, machte mächtig Dampf. Ihr Auftritt war doch sehr sehenswert. The Eden House besteht aus 12 in der Szene zum Teil alles andere als unbekannten Musikern (u.a. Fields Of The Nephilim, NFD, Jonny Cash, Faith And The Muse), wenn die Zahl nicht schon genug für Eindruck sorgte, dann war es die Musik welche die Agra auf dem ersten Europakonzert der Band erfüllte.

Project Pitchfork – AGRA

Nachdem Project Pitchfork im Februar ihr neues Album „Dream, Tiresias!“ veröffentlicht hatten, waren wir gespannt darauf, sie auf dem WGT live zu sehen.
Peter Spilles betrat gut gelaunt die Bühne und fetzte über die Selbige, so dass es eine Wahre Freude war ihm dabei zuzusehen. Das Set war gemischt und die Band in Hochform.
Bei Timekiller holte sich Peter Spilles Unterstützung von Myk Jung, seines Zeichens Frontmann von The Fair Sex. War das neue Album schon ein großer Schritt nach vorn, so scheint die Band auch Live wieder zur Hochform aufzulaufen.

Festivalfotos

 

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