Bericht: Anne Mühlbauer  |  Fotos: Simon Hönscheid  |  Kategorie: Festival-Vorberichte  |  

Der Wonnemonat Mai wird dieses Jahr heidnisch begrüßt: mit dem vom 1. bis zum 3. stattfindenen Hexentanz-Festival am Bostalsee/Saar.
Mit von der Partie sind unter anderem Subway To Sally, Diary Of Dreams und Saltatio Mortis – aber seht euch das LineUp selber an:

Freitag, 2.05.2008

Einlass: 13:30 Uhr – genaue Spielzeiten folgen!

  • Corvus Corax
    Die selbsternannten „Könige der Spielleute“ aus Goslar gibt es seit 1989 und sind seit Langem nicht mehr wegzudenken aus der Mittelalterszene.Corvus Corax bestehen aktuell aus acht Musikern, die neben den fast schon obligatorisch zu nennenden Instrumenten wie Dudelsäcken, Schalmeien und Schlagwerk auch mit etwas ausgefalleneren wie etwa Bijous aufwarten. Nicht nur bei den Instrumenten wurde Wert auf möglichst originalgetreuen Nachbau gelegt, auch sonst stehen Corvus Corax für ausführliche Recherche in Sachen Musik des Mittelalters
  • Saltatio Mortis
    „Wer tanzt, stirbt nicht!“ – diesem Motto haben sich die Herren von Saltatio Mortis verschrieben. Mit Schalmeien, Dudelsäcken und allerlei anderen mittelalterlichen Instrumenten ziehen die Pfälzer seit acht Jahren durch die Lande und erlangten dabei im Laufe der Zeit eine ausgesprochene Bekanntheit. Mit den mittelalterlichen Elementen kombinieren Saltatio Mortis durchaus auch rockige und, zu Beginn ihres Schaffens, elektronische Einflüsse. Eines ist sicher: das Tanzbein wird nicht stillstehen.
  • Coppelius
    Ist man geneigt, den Versicherungen dieser Band Glauben zu schenken, so musizieren Coppelius bereits seit nicht weniger als zweihundert Jahren – schon zu Beginn des 19. Jahrhunderts betrat man, damals wie heute stilvoll in Gehrock und Zylinder gekleidet, die Bühnen der Welt. Was den Klang anbelangt, so nehme man einen kräftigen Schuss Apocalyptica, mische ihn mit einer ordentlichen Portion Iron Maiden und gebe eine Prise Klarinette hinzu, ehe man das Ganze kräftig schüttelt.
  • Feuerschwanz
    Mit einer gehörigen Portion Humor blicken die Mannen von Feuerschwanz auf die Mittelalter-Szene und nehmen diese durchaus auch gerne einmal auf die Schippe.
  • Nachtgeschrei
    Es begab sich im Jahre des Herrn 2006, dass sich die Ex-Mitglieder zweier Bands aus dem Folk Rock- und Melodic Death Metal-Genre zusammenschlossen, um fortan gemeinsam zu musizieren. Was dabei herausgekommen ist, könnt ihr euch auf dem Hexentanz-Festival anhören, wenn es heißt: Vorhang auf für die sieben Frankfurter von Nachtgeschrei mit ihren Dudelsäcken, Drehleiern und Flöten.
  • Ingrimm
    So grimmig der Name dieser noch recht jungen Formation klingen mag, so jovial geben sich die Musiker und beweisen mit ihrer Selbstbeschreibung auf der bandeigenen Webseite Einiges an Humor, wenn sich die einzelnen Ingrimmigen vorstellen. „Ingrimm – schon wieder eine Mittelalterband“ präsentiert man sich dort mit einem Augenzwinkern.
    Die Musik ist… oh Wunder, mittelalterlich. Allerdings spielen Ingrimm nicht die x-te Version von „Totus Floreo“ und Konsorten, sondern kommen mit einem wahren Feuerwerk an eigenen Ideen daher – anhören!

Samstag, 3.05.2008

Einlass: 13:30 Uhr – genaue Spielzeiten folgen!

  • Subway To Sally
    Im fünfzehnten Jahr ihres Bestehens setzt die Band nicht auf besinnliche Rückschau. Im Gegenteil: mit ihrem neunten Studioalbum “Bastard“ gehen sie voll in die Offensive.
    “Wir stören euch in eurer Ruh, wenn euch die Ohren gellen, dann pauken wird den Takt dazu, auf euren Trommelfellen.“
    In alter Stärke und mit neuen Songs durchkämmen Deutschlands Tourkönige erneut unsere Gefilde und lassen die Clubs und Hallen wieder beben. Subway To Sally zeigen, dass sie auch nach jahrelangem Erfolg stets für eine Überraschung gut sind. Urgewaltig in Wort und Bild, frischer als zuvor und rockiger als bisher, wird die Band die Stücke des neuesten Werkes in die Gehörgänge und Tanzbeine des Publikums hämmern und dabei natürlich nicht auf eine Auswahl an Klassikern und Hits der Band verzichten.
  • Diary of Dreams
    Mit der Formation um den charismatischen Mastermind Adrian Hates wird den Fans hier ein ebenso tiefgründiger wie melodischer Act geboten. Im Vordergrund des Auftrittes werden hier die Stücke des aktuellen Albums N43 stehen, die eher düster-melancholisch gehalten sind und ein Erlebnis bieten werden, das unter die Haut geht.
  • Die Apokalyptischen Reiter
    Seit nunmehr 1995 reiten vier Herren und seit Neustem auch eine Dame unter dem Namen „Die apokalyptischen Reiter“ durch die Welt des Thrash-/Black Metals. Anstelle von Tod, Hunger, Krieg und Furcht bringen sie dem Publikum allerdings energiegeladene Songs mit teilweise spanischen Einflüssen.
  • Scream Silence
    Gothic Rock vom Feinsten präsentieren die fünf Herren von Scream Silence. Deren Erfolgsgeschichte kann sich durchaus sehen lassen: gegründet im Jahr 1998, wurde bereits das erste Album „To Die For“ zum Orkus-Album des Monats gekürt. Es folgten Touren mit Christian Death und den Dreadful Shadows, eine eigene Tour sowie ein Auftritt auf dem Wave Gotik Treffen. Zuletzt erschien 2007 das Album „Aphelia“.
  • The Pussybats
    „Sex, Blood and Goth‘n'Roll“ – wenn das mal kein Leitsatz für eine dunkle Formation ist. The Pussybats sind vier Jungs aus dem Stuttgarter Raum, die seit 2005 rocken und dabei auf der Erfolgsleiter fleißig immer weiter nach oben klettern.
  • Volkstrott
    Volkstrott kommen ursprünglich aus der Punkszene und brachten unter damaligen Schreibweise „Volxtrott“ politische, sozialkritische Inhalte in ihrer Musik unter. Zwei Jahre nach der Gründung, im Jahr 2001, änderte man den Musikstil und schwenkte mehr in Richtung Metal. Dieser Wechsel des Stils war es, der den Anlass zur Umbenennung gab.

 

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