Bericht: Anne Mühlbauer  |  Fotos: Simon Hönscheid  |  Kategorie: Konzert-Vorberichte  |  

"Live N43" betiteln Diary Of Dreams ihre aktuelle Tour – angelehnt an das zuletzt erschienene Album "Nekrolog 43".
Seit Oktober steht die Scheibe in den Regalen der Plattenläden und lädt den geneigten Hörer einmal mehr ein, eine Reise durch bedrückend-betörende Klangatmosphären zu unternehmen.
Ab dem 24. Januar wird zudem eine streng limitierte Schallplatte mit acht ausgewählten Stücken von "Nekrolog 43" erhältlich sein.

Wer Diary Of Dreams trotz ihrer mittlerweile 18jährigen (!) Bandgeschichte noch nicht kennt, dem sei gesagt, dass eine ausgesprochen harmonische, oft melancholische Mischung aus Dark Wave und Elektro mit nachdenklich stimmenden Texten darauf wartet, von ihm entdeckt zu werden.
Nicht umsonst betitelte Mastermind Adrian Hates sein Werk einst als das "Tagebuch der Träume" – so bildet jede Platte ein Kapitel, jeder Song einen anderen Aspekt aus dem Seelenleben des Musikers.

Der Traum stellt für ihn das Refugium dar, in das man der Welt entfliehen kann, um jene Geborgenheit wiederzufinden, an die man sich nur noch aus fernen Kindertagen erinnern kann.

An die Hand genommen von der Diary Of Dream’schen Musik, führt diese Flucht zuweilen aber auch durch die Abgründe der Seele – Musik als Selbsththerapie des Herrn Hates.

Viele Legenden und Gerüchte ranken sich derweil um Diary Of Dreams – handelt es sich letzlich sogar um ein Soloprojekt, und die angeblichen anderen Bandmitglieder sind nur der zweifelsohne großen Phantasie Adrians entsprungen? – Dem ist nicht so.
Diary of Dreams blicken auf eine wechselhafte Bandgeschichte zurück, in der immer wieder Menschen hinzustießen, etwas von sich mit einfließen ließen und dann jedoch teilweise einen anderen Weg einschlugen.

Die aktuelle Besetzung besteht neben Herrn Hates, seines Zeichens zuständig für Lyrics, Musik, Gesang und E-Gitarre, aus Gaun:A (E-Gitarre und Gesang), Schlagzeuger D.N.S. sowie Taste am Keyboard. Dazu kommt Diorama-Mastermind Torben Wendt, der regelmäßig als Gastmusiker Gesang und Keyboard beisteuert.

Keine Ruhe gönnen sich die Jungs bei ihrer von November ‚07 bis Mai ‚08 dauernden Europatournee:

  • 19. Januar 2008 – Warschau (PL), Progresja Club
  • 24. Januar 2008 - Köln, Live Music Hall
  • 25. Januar 2008 - Eindhoven (NL), Effenaar
  • 26. Januar 2008 - Amstelveen (NL), P 60
  • 27. Januar 2008 - Waregem (B), The Steeple
  • 29. Januar 2008 – Hannover, Musikzentrum
  • 30. Januar 2008 – Bremen, Tower
  • 31. Januar 2008 – Hamburg, Markthalle
  • 1. Februar 2008 - Rostock, Mau Club
  • 2. Februar 2008 - Albertslund (DK), Forbrændingen
  • 3. Februar 2008 – Berlin, Columbia Club
  • 4. Februar 2008 – München, Backstage
  • 5. Februar 2008 – Stuttgart, Röhre
  • 6. Februar 2008 – Frankfurt, Batschkapp
  • 7. Februar 2008 – Leipzig, Werk II
  • 8. Februar 2008 – Dresden, Reithalle Strasse E
  • 9. Februar 2008 – Magdeburg, Factory
  • 10. Februar 2008 – Essen, Weststadthalle
  • 15. Februar 2008 – Madrid (E), Ritmo y Compas
  • 16. Februar 2008 – Barcelona (E), Apolo 2
  • 3. Mai 2008 – Bostalsee/Saar, Hexentanz Open Air Festival

 

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