Bericht: Simon Hönscheid  |  Fotos: Simon Hönscheid  |  Kategorie: Festivalberichte  |  

Auch dieses Jahr zog es uns wieder nach Andernach am Rhein auf das Summers End Open Air.
Mit von der Partie waren dieses Jahr Subway to Sally, Epica, Tanzwut,
Fiddlers Green, Schelmish, Mono Inc. und Sons of Seasons.

Die Anreise verlief problemlos. Als wir ankamen war es bedeckt aber trocken. Während wir in der Schlange standen und auf unseren Einlass warteten ging der Erste Schauer nieder.

Sons of Seasons aus Norddeutschland wurden 2007 gegründet und waren die Erste Band des Tages.
Dementsprechend hatte es die Band etwas schwieriger das Publikum für sich zu begeistern, was ihnen aber im laufe Ihres Auftritts gelang.

Als Mono Inc. aus Hamburg eine halbe Stunde später die Bühne betreten hat sich der Platz davor gut gefüllt. Mono Inc. sind eine Band bei der man das Gefühl hat sie lebt nur für Konzerte. Die Freude und das Charisma der Band sprang schnell auf das Publikum über und dieses sang und feierte mit.
Die Band spielte unter anderem folgende Lieder: „This is the Day“, „Get some Sleep“ oder „Voices of Doom“

Als nächstes stand die Mittelalter-Band Schelmish auf dem Programm. Die Neun Musiker aus Bonn die sich selbst als „Fett, hässlich und asozial“ ankündigten, betraten die Bühne und was auch immer man von einer derart hohen Selbsteinschätzung halten mag, sei jedem selber überlassen.
Die Musik jedoch verschaffte der Band beim Publikum schnell gehör. Gespielt wurden z.B. „Der Narr“, „Die hässlichen Kinder“ und „Sommer“, wobei sich das Wetter so gar nicht sommerlich verhielt und es wieder anfing zu regnen. Aufgrund technischer Probleme war der Auftritt leider viel zu früh vorbei.

Der Auftritt von Fiddlers Green wurde wie immer vom Mascottchen der Band, dem „Gehörnten“ der mit T-Shirt, Shorts und einer Widdermaske bekleidet war.
Fiddlers Green bezeichnen Ihre Musik selber als Irish Speedfolk und genau so hört und fühlt sich ein Fiddlers Green Konzert auch an.
Sowohl das Publikum als auch die Band hatten jede Menge Spass und somit ist ist einmal mehr bewiesen: „Folk‘s not Dead!“

Als nächstes betrat die Band Tanzwut die Bühne. Die Band um Sänger Teufel wurde 1999 in Berlin gegründet .Ihre Musik ist eine gelungene Mischung aus Mittelalter-, Synthie- und Rock-Elementen und geht sofort ins Bein und das Publikum feierte 45 Minuten mit der Band zu Liedern wie „Ihr wolltet Spass“, „Meer“ und „Teufel im Paradies“.
Vor dem Auftritt sprachen wir mit Sänger Teufel über sein gleichnamiges Soloprojekt, das Interview findet ihr HIER.

Härtere Klänge gab es danach von Epica auf die Ohren. Die 2002 in den Niederlanden gegründete Band um Frontfrau Simone Simons die aus der Band Sahara Dust hervorging muss eigendlich niemandem der Symphonic-Metal mag, gross vorgestellt werden.
Die Band heizte dem Publikum so gehörig ein, dass selbst der einsetzende Regen die Zuhörer vor der Bühne nicht vertreiben konnte.

Nun folgeten mit den Apokalyptischen Reitern eine der Formationen des Metal, von denen man nie ganz weiss, ob sie sich selbst ernst nehmen kann.
Von den „Reiter! Reiter!“ rufen der Fans auf die Bühne getrieben, gaben die Apokalyptischen Reiter in der nächsten Stunde eine für sie typische Show mit allerlei Spektakel. Nach einem Kanonenschuss bei „We will never Die“, gab es auf lautstarken Wunsch des Publikums mit „Seemann“ und „Reitermania“ noch zwei Zugaben.

Als Hauptact waren Subway to Sally aus Potsdam nach Andernach gekommen. Mit etwas verspätung betraten die Sieben die Bühne und heitzten dem Publikum mit Ihrem Set und Ihrer wahrhaft bombastischen Pyroshow ein. Die Band spielte Lieder aus jeder Zeit Ihres 18 Jährigen schaffens und mobilisierte beim Publikum noch einmal die letzen Kräfte. Insgesamt ein sehr gelungener Abschluss des Festivals.

Aufgrund des hochkarätigen Line-Up, wird es uns bestimmt auch nächstes Jahr wieder nach Andernach ziehen.

 

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