20
Apr
2009
Bericht: Diana Dittrich  |  Fotos: Simon Hönscheid  |  Kategorie: Festival-Vorberichte  |  

Dieses Jahr findet bereits das zehnte M‘era Luna statt. Auch dieses Jahr werden wieder etwa 25.000 Besucher aus ganz Deutschland und dem Ausland anreisen, um dieses Highlight des schwarzen Festivalsommers zu feiern.

Location

Wie auch in den vergangenen Jahren findet das M‘era Luna auf dem Flugplatz in Hildesheim-Drispenstedt statt.

Bisher bestätigte Bands

The Prodigy, Nightwish, Apocalyptica, Subway to Sally, Peter Heppner, Tiamat, Alexander Veljanov, Blutengel, The Crüxshadows, Oomph!, The Birthday Massacre, Die apokalyptischen Reiter, Deathstars, Die Form, De / Vision, Zeraphine, Letzte Instanz, Untoten, L‘Âme Imortelle, IAMX, Schelmish, Zeromancer, Nachtmahr, [:SITD:], Grendel, Star Industy, Spetsnaz, Krypteria, Jesus on Extasy, Lola Angst, Ashbury Heights, Whispers in the Shadow, Frozen Plasma, Tyske Ludder, Scream Silence, No More, Mina Harka, Heimataerde, u.v.a.

Tickets

Original Tickets bekommt ihr über den Ticketshop von FKP Scorpio. Aber natürlich könnt ihr die Ticket auch an allen bekannten Ticketvorverkaufsstellen bestellen. Das Wochenendticket kostet 74 €, wobei da auch noch ein 5 € Müllpfand mit drin ist. Tageskarten gibt es bereits für 48 €.

Running Order

Samstag, 08.August

Mainstage

  • 11:00- 11:20 No more
  • 11:40- 12:10 Whispers in the shadow
  • 12:35- 13:15 Krypteria
  • 13:40- 14:20 Letzte Instanz
  • 14:45- 15:25 Die Apokalyptischen Reiter
  • 15:50- 16:30 Oomph!
  • 16:55- 17:40 The Birthday Massacre
  • 18:05- 19:05 Blutengel
  • 19:30- 20:30 Peter Heppner
  • 21:00- 22:15 Apocalyptica
  • 22:45- 00:00 Nightwish

Hanger Stage

  • 11:20- 11:40 Heimataerde
  • 12:10- 12:50 Lola Angst
  • 13:15- 13:55 Jesus on Extasy
  • 14:20- 14:59 Star Industry
  • 15:25- 16:05 Nachtmahr
  • 16:30- 17:10 Untoten
  • 17:40- 18:35 TBA
  • 19:05- 20:00 Zeraphine
  • 20:30- 21:30 De / Vision
  • 22:15- 23:15 Die Form

Sonntag, 09. August 2009

Main Stage

  • 11:00- 11:20 Scream Silence
  • 11:35- 12:05 TBA
  • 12:20- 12:55 Zeromancer
  • 13:15- 13:55 Schelmish
  • 14:15- 14:55 L‘ ame Immortelle
  • 15:20- 16:05 The Crüxshadows
  • 16:30- 17:20 Alexander Veljanov
  • 17:45- 18:45 Tiamat
  • 19:15- 20:15 Subway To Sally
  • 20:45- 22:00 The Prodigy

Hangar Stage

  • 11:20- 11:40 Mina Harker
  • 12:05- 12:35 Frozen Plasma
  • 12:55- 13:30 Ashbury Heights
  • 13:55- 14:30 Spetsnaz
  • 14:55- 15:40 [:SITD:]
  • 16:05- 16:55 Grendel
  • 17:20- 18:15 Tyske Ludder
  • 18:45- 19:45 IAMX
  • 20:15- 21:15 Deathstars

Line UP

The Prodigy

Allein vom Sound ist die 1991 gegründete Band „The Prodigy“ einzigartig. Dabei kombinieren sie eingängige Melodien mit Sounds, die teilweise aus dem Hip Hop stammen. The Prodigy sind es, die Anfang der 90er Breakbeats in der elektronischen Tanzmusik populär machten.

Nightwish

Nightwish – das verband man über Jahre hinweg automatisch mit dem Namen Tarja Turunens, ihres Zeichens bis 2005 Sängerin der Symphonic-Metal-Formation. Groß waren also die Erwartungen an die 2007 zur Band gestoßenen Sängerin Anette Olzon, die sich auf dem im September des gleichen Jahres erschienen Album „Dark Passion Plays“ präsentierte.

Apocalyptica

Die aus Finnland stammende Rockband Apocalyptica spielen neben ihren eigenen Liedern auch einige bekannte Metal-Songs. Besonders dabei ist jedoch, dass sie diese alle auf dem Cello spielen. Dabei sind sie ausgebildete Cellisten, die versuchen, den Spagat zwischen Klassik und Rock immer wieder aufs Neue zu schlagen. Auch wenn sie selber nicht gerne als einzigartig gelten wollen, so sind sie es doch irgendwie, mit ihrem selbstbezeichnenden „Cello Rock“. Seit ihrem Debüt „Playa Metallica By Four Cellos“ im Jahre 1996 haben sie ihren ganz eigenen Charme von Musik weiter ausgebaut und haben dabei immer wieder mit bekannten Größen der Musikszene zusammengearbeitet, wie Ville Valo („Bittersweet“) und Nina Hagen („Seemann“).

Subway to Sally

Die Band gründete sich 1992 in Potsdam. Anhand von zahlreichen Live-Auftritten, wurden Subway to Sally in der Szene schnell bekannt. Im 17. Jahr ihres Bestehens ruht sich das Septett aus Potsdam aber keinesfalls auf seinen erworbenen Lorbeeren aus, sondern nimmt eine CD nach der nächsten auf. Ihr 10. Studioalbum erschien im März diesen Jahres und trägt den Titel „Kreuzfeuer“.

Peter Heppner

Peter Heppner ist in der deutschen Musikgeschichte schon seit längerem bekannt, ist er doch seit über 20 Jahren mit seiner Band „Wolfsheim“ sehr erfolgreich. Neben dieser Band nahm er aber auch immer wieder Gastauftritte mit verschiedenen anderen Bands und Musikern in Angriff. Eines seiner erfolgreichsten Lieder ist hierbei jedoch „die Flut“, das er 1998 zusammen mit Joachim Witt gesungen hat. 2008 erschien dann sein erstes Soloalbum, das er schlicht und einfach mit „solo“ betitelte.

Tiamat

Name „Tiamat“ stammt aber aus der babylonischen Mythologie. Dort verkörpert die Göttin Tiamat eine zentrale Rolle als Prinzip des Salzwassers und bildet damit einen Gegenpol zu ihrem Gemahl Apzu, der das Süßwasser verkörpert.
Ihr Debütalbum „Summerian Cry“ erschien 1990, war allerdings ein eher typisches Black Metal Album. Doch bereits mit ihrem zweiten Album „The Astral Sheep“ betraten sie unbekannteres Terrain und wanderten langsam auf dem Weg hin zum Gothic Metals. Heutzutage gilt Tiamat, neben Paradise Lost, zu den Mitbegründern des Gothic Metals.

Alexander Veljanov

Seit nunmehr 20 Jahren kennt man Alexander Veljanov als den Frontmann von Deine Lakaien. Nachdem er 2003 bei den Arbeiten „White Lies“ bemerkte, wie kreativ erschöpft er war, zog er sich erst mal zurück. Vier Jahre später meldete er sich wieder zurück, mit einem Album im Gepäck: „Porta Macedonia“. Mit diesem vielversprechenden Album besinnt er sich wieder zurück zu seinen Wurzeln, die in Makedonien liegen.

Blutengel

Die Future Pop-Formation um den charismatischen Sänger Chris Pohl (Terminal Choice, Tumor) existiert mittlerweile seit 1998 und steht in erster Linie für die tanzbare Umsetzung von der düsterromantischen Liebe/Tod-Romantik. Melancholische Inhalte und fast schon popmusikalische Elemente miteinander zu verquicken war von Anfang an die Zielsetzung der blutengel’schen Musik. Zusammen mit einer Prise Fetisch-Erotik und einigen Elementen des Gothic Novel entsteht so die charakteristische Blutengel-Mischung, die in der Szene auf eine große Resonanz stößt.

The Crüxshadows

1992 beschließen Rogue, Sean Flanagan und Tim Curry dem californischen Sommer den Rücken zuzukehren und gründeten die Band. Bereits ein Jahr später erschien ihr Debüt „Night Crawls In“, allerdings damals noch auf Cassette. Es dauerte drei weitere Jahre, bis ein nächstes Lebenszeichen von ihnen zu hören war, die CD „Telemetry Of A Fallen Angel“. 1997 verlassen Flanagan und Curry die Band, doch sie werden ersetzt durch Trevor Brown (Geige), Kevin Page (Gitarre) und Chris Brantley (Keyboards).
Der Sprung über den Atlantik gelang ihnen allerdings erst nach der Jahrtausendwende, nachdem sie 2002 auf dem WGT spielen durften.

Ooomph!

„Das gewisse Etwas“ – diese Bedeutung des Wörtchens „oomph“ gefiel den Herren Dero, Flux und Crap so gut, dass sie ihn als Namen ihrer 1989 ins Leben gerufenen Band wählten. Hits wie „Das weiße Licht“, „Brennende Liebe“ oder „Gott ist ein Popstar“ prägten die Szene nachhaltig, so wie Oomph! auch als Vorbild von Rammstein gelten.

The Birthday Massacre

Die Gründungsmitglieder von „The Birthday Massacre“ kennen sich bereits seit dem College, das sie irgendwo in London/Ontario (Kanada) besucht haben. Gegründet haben sie sich im Jahre 1999, damals aber noch unter dem Namen „Imagica“. Wegen eines Rechtsstreites haben sie sich 2002 jedoch umbenannt, in „The Birthday Massacre“.
2004 schafften sie den Sprung über den großen Teich und sind auch seitdem bei uns bekannt. Ihre Musik ist eine Mischung aus Gothic, Rock und Metal.

Die Apokalyptischen Reiter

Seit nunmehr 1995 reiten vier Herren und seit Neustem auch eine Dame unter dem Namen „Die apokalyptischen Reiter“ durch die Welt des Thrash-/Black Metals. Anstelle von Tod, Hunger, Krieg und Furcht bringen sie dem Publikum allerdings energiegeladene Songs mit teilweise spanischen Einflüssen.

Deathstars

Anfang des neuen Jahrtausends bildeten sich aus den Bands Swordmaster und Dissection die Band Deathstars. Vorerst wurden sie allerdings nicht über die Landesgrenzen von Schweden bekannt. 2007 wurden sie vom Metal Hammer zur Newcomer Band des Jahres gewählt. Im Januar 2009 erschien ihr drittes Studioalbum, das sie auf einer Europatournee mit Sonic Syndicate und ihren Fans gebührend feierten.

Die Form

Die Musik von Die Form ist sehr vielseitig, so reicht der Klang von minimalistisch elektronisch bei früheren Werken, hin zu düster apokalyptische Stimmungen. In den späteren kann man auch komplexere Melodieführungen beobachten. Eigentlich nur als BDSM-Live-Act gedacht, gründete sich 1977 die Band die Form und zählt heute zu den Pionieren der elektronischen Musik.

De/Visions

1988 ursprünglich als Trio gegründet, nachdem Gründungsmitglied Markus jedoch ausgestiegen war, als Duett weitergeführt. In den über 20 Jahren Bandgeschichte wandelte sich die Musik, die die Beiden machten. Deutlich wird dies vor allem bei ihrem neusten Studioalbum „NOOB“. In diesem findet man Elemente sowohl Aus dem Pop-Bereich, als auch aus Rock und Reggae. Nachdem sie Anfang diesen Jahres in Amerika getourt sind kehren sie nun nach Deutschland zurück um auch hier für ihre Fans zu spielen.

Zeraphine

Die Herren Sven Friedrich und Norman Selbig kennt man bereits von den Dreadful Shadows. Im Jahre 2000 schloss man sich zusammen, um von nun an unter dem Namen Zeraphine zusammen mit drei anderen Musikern feinen Alternative/Dark Rock zu produzieren. Die aktuelle Besetzung von Zeraphine: Sven Friedrich (Gesang), Norman Selbig und Manuel Senger an den Gitarren, Michael Nepp (Bass) sowie Marcellus Puhlemann (Schlagzeug).

Letzte Instanz

Die Jungs von der Letzten Instanz stehen für aussagekräftige, mitreißende Songs, die sich auf keinen bestimmten Stil festnageln lassen und dennoch immer den unverkennbaren Letzte Instanz-Stempel tragen.
Von Platte zu Platte ist immer eine deutliche Entwicklung querbeet durch alle Stilschubladen zu beobachten, von eher mittelalter-rockig über Rap und Ausflüge in die Technowelt („Geigenschüler“) bis hin zu einem nu-metallischen Crossover-Mix.
Im Sommer 2008 erschien ihr Live Album „Die weiße Reise“ anlässlich ihres 10-jährigen Jubiläums.
Nach diversen Änderungen innerhalb der Band besteht das Line-Up nun aus Sänger Holly, seinem Namensvetter Holly D. (Akustikgitarre, Gesang), Oli an der E-Gitarre, M. Stolz mit seiner Violine, Bassist Michael Ende, Benni Cellini (Cello) sowie Schlagzeuger Specki T.D.

Untoten

Anfangs noch unter dem Namen „Ziza“ bekannt mischte das Duo Elemente aus Rock, Gothic, Elektro und Grindcore mit in den damaligen Punk(rock). Die Untoten ist ein Musikprojekt von David A. Line und Greta.

L‘ame Imortelle

Die Formation L‘Âme Immortelle zählt zu denjenigen Bands, die einen großen Einfluss insbesondere auf die deutsche Szene haben. 1996 von Thomas Rainer und Hans Medewitsch gegründet, bestehen L‘Âme Immortelle – zu deutsch: die unsterbliche Seele – aus Thomas Rainer (Keyboard, Gesang) und Sängerin Sonja Kraushofer.

IAMX

Den Namen Chris Corner kennt man bereits von den Sneaker Pimps, hat er diese doch gegründet und ist deren Sänger und Mastermind.
„IAMX“ hat Herr Corner sein Soloprojekt betitelt, das er seit 2004 betreibt: düsterer Synthie-Pop, durchaus clubtauglich und voller Inbrunst inszeniert. Im Mai 2004 erschien die Debüt-Scheibe „Kiss + Swallow“, zunächst in Österreich, ehe sie im November auch in Deutschland in die Läden kam.
Im Mai 2009 erschien bereits sein drittes Studioalbum „Kingdom of Welcome Addiction“.

Schelmish

Die aus Bonn stammende Band „Schelmish“ gründete sich 1999, anlässlich des Geburtstages von Des Demonia. Ihre Wurzeln liegen im Irish Folk, heute kann man sie jedoch eher dem Mittelalter-Rock zuordnen. Ihr Debütalbum erschien bereits 2000 und trug den vielversprechenden Titel „Von Räubern, Lumpen und anderen Schelmen“, auf der traditionelle, mittelalterliche Lieder zu hören waren.

Zeromancer

Aus Norwegen kommen die Synthrocker von Zeromancer und können mittlerweile auf eine fast zehnjährige Bandgeschichte zurückblicken. Stücke wie „Dr Online“ oder „Clone Your Lover“ dürften jedem in der Szene bekannt sein und avancierten in den Clubs schnell zu Hits

Nachtmahr

„Ich habe nur ein einziges Interesse: ob ihr lebt oder krepiert ist mir egal – ich will euch tanzen sehen!“
Getreu diesem Leitmotiv hebt Thomas Rainer 2007 sein neues Projekt Nachtmahr aus der Traufe. Nachdem der österreichische Ausnahmekünstler bereits seit 11 Jahren als Mastermind von L‘Âme Immortelle, und mit seinem bis 2002 bestehenden Projekt Siechtum international große Erfolg gefeiert hat, kehrt er mit Nachtmahr an die Wurzeln seines Schaffens zurück – in die Clubs.

[:SITD:]

Der etwas eigenwillige Bandname steht für „Shadows In The Dark“, dem ursprünglichen Namen dieser deutschen Elektro-Formation aus dem Ruhrpott. Gegründet wurden [:SITD:] vor mittlerweile 13 Jahren von Carsten Jacek (Gesang) und Thorsten Lau (Synthesizer). Nach einigen Veränderungen innerhalb der Band sind [:SITD:] heute neben Sänger Carsten Jacek Thomas Lesczenski und Frank D`Angelo, jeweils zuständig für Gesang und Synthesizer. Live bieten [:SITD:] in jedem Fall ein besonderes Highlight.

Grendel

Aus der Aggro-Tech-Szene sind die Holländer von Grendel längst nicht mehr wegzudenken. Seit über zehn Jahren produziert man harten EBM – zunächst noch unter anderem Namen, seit 2000 jedoch mit dem Etikett „Grendel“. Eine sehr treffende Bezeichnung, stellt der Troll Grendel in der angelsächsischen Beowulf-Saga doch einen Unhold mit übermenschlichen Kräften dar.

Star Industry

Die belgische Gothic Rock Band wurde 1996 gegründet. Von ihrer Musik erinnern sie einen oftmals an Gothic-Rock-Legenden, wie Paradise Lost oder Fields of the Nephilim. Seit 1996 haben sie bereits drei Studioalbum und ein Live-Album aufgenommen.

Spetsnaz

Die aus Schweden stammende Band hat sich nach den russischen SpetsNaz benannt, die eine Spezialeinheit des russischen militärischen Nachrichtendienstes ist. 2001 kamen Stefan Nilsson und Pontus Stålberg auf die Idee, dass sich dieser Name hervorragend als Name einer EBM Formation eignet. Musiktechnisch ist sie dem Aggrotech zuzuordnen. Inspirieren ließen sie sich von Szenegrößen, wie Nitzer Ebb, Front 242 und DAF.

Krypteria

Hinter Krypteria verbergen sich die Aachener Chris Siemons (Gitarre), Frank Stumvoll (Bass) und S.C. Kuschnerus (Schlagzeug), die schon lange bevor sie die Band gründeten, zusammen Musik machten. Zusammen mit Frontfrau Ji-In Cho gründeten sie die Symphonic-Metal-Band im Jahre 2003. Bekannt wurden sie vor allem nach der Flutkatastrophe 2004, war es doch ihr Song „Liberto“, den sich RTL für ihren Spendenaufruf aussuchte. Für diesen Song gewann die Single sogar Gold.

Jesus on Extasy

Die Essener Rockband mit dem etwas provokanten Namen Jesus On Extasy, der schon dazu führte, dass sich ein Busunternehmen weigerte, diese unchristliche Truppe zu kutschieren, wird 2005 von den Cousins Dorian und Chai Deveraux gegründet. Bereits bald darauf erscheint die EP „Assasinate Me“. Ende 2006 erlebt die Band dann einige Veränderungen in der Besetzung, sodass von nun an Ophelia Dax (Ex-Rya) die Keyboards bedient, Schlagzeuger BJ den bisherigen Drumcomputer ablöst und Alicia Vayne (Ex-Pain-Gitarristin Andrea Odendahl) zusammen mit Chai für die E-Gitarre zuständig ist, während Dorian nach wie vor singt.

Lola Angst

Lola Angst ist ungewöhnlich. Zwei Menschen, eine Orgel und Synthesizer. Musikalisch angesiedelt zwischen Gothic, Punk und Elektro. Die Menschen hinter Lola Angst sind Goldman (Ex Feeling B) und Schirner (Ex Blind Passengers), beide keine Neulinge in der Musikwelt. Das Debütalbum „The Council of Love“ wurde ein Überraschungs-Release und die Band mehrmals Newcomer des Monats in verschiedenen Zeitschriften

.

Ashbury Heights

Aus dem hohen Norden Schwedens kommen die beiden Musiker von Ashbury Heights angereist und haben feinsten Elektro im Gepäck.
Anders Hagström und Yasmine Uhlin gelang es im Dezember 2005 mit der Veröffentlichung ihrer ersten Demo nicht nur, ihre Hörerschaft von Null auf Hundert zu begeistern, sondern zudem auch wenige Monate später in Rekordzeit beim Out Of Line-Label einen Vertrag unter Dach und Fach zu bekommen.
Im Oktober 2007 war es schließlich soweit: das von den Fans heißersehnte erste Album, „Three cheers for the newlydeads“, war in den Regalen der Plattenläden erhältlich. Die Presse feierte die Scheibe ebenso enthusiastisch, wie auch die Reaktionen der Fans ausfielen.
Keine Frage: Ashbury Heights bringen frischen Wind in die Synthiepop-Szene und man darf gespannt sein, was das Duo als nächstes kreieren wird!

Whispers in the Shadow

Whispers in the Shadow wurde 1996 von Ashley Dayour gegründet, der in der Szene bekannt sein dürfte, ist er doch der Ex-Gitarrist von L‘Âme Imortelle. Anfangs orientierte sich das Projekt stark an der Musik der 80er, entwickelte jedoch schnell einen eigenen Stil, der irgendwo zwischen Gothrock, Deathrock, Postpunk und Wave liegt.

Frozen Plasma

Es begab sich im Jahre 2005 während eines VNV Nation-Konzerts, dass sich Vasi Vallis, der dort das Live-Keyboard bediente, und Felix Marc über den Weg liefen. Letzteren kennt man bereits von Diorama.
Aus dieser Begegnung entstand das Future Pop-Projekt Frozen Plasma. Neben zwei Singles veröffentlichte man im Frühjahr 2006 ein erstes, vielversprechendes Album namens „Artificial“.

Tyske Ludder

Tyske Ludder wurde zu Beginn der 90er gegründet. Aus der Wave-Bewegung kommend konzentrierten sie sich aber bald auf dem EBM. Nachdem es um die Jahrtausendwende still um sie geworden war, meldeten sie sich 2006 wieder zurück, nachdem sie bei Black Rain unter Vertrag genommen wurden.

Scream Silence

Gothic Rock vom Feinsten präsentieren die fünf Herren von Scream Silence. Deren Erfolgsgeschichte kann sich durchaus sehen lassen: gegründet im Jahr 1998, wurde bereits das erste Album „To Die For“ zum Orkus-Album des Monats gekürt. Es folgten Touren mit Christian Death und den Dreadful Shadows, eine eigene Tour sowie ein Auftritt auf dem Wave Gotik Treffen. Zuletzt erschien 2007 das Album „Aphelia“.

No More

No More wurde im Sommer 1979 von Andy A. Schwarz (Gesang, Gitarre, Bass), Tina Sanudakura (Synthesizers), Christian Darc (Schlagzeug, Gesang) und Thomas Welz (Bass, Gesang) in Kiel gegründet. Musikalisch liegen ihre Wurzeln im frühen Postpunk- beziehungsweise frühen Wave-Umfeld.

Mina Harker

In düstere Welten taucht Mina Harker ein, in die dunkelsten Gedanken, in die tiefsten Abgründe der Seele. Diese Mixtur bildet die magische Inspiration zu den empathisch erdachten Geschichten.
Mina Harker interpretiert die Songs außerordentlich individuell, was sich besonders in ihrer unverwechselbar kräftigen Stimme ausdrückt, die sich mal engelsgleich behutsam, dann wieder glashart und schonungslos aber vor allem immer klar und gefühlvoll in die leidenschaftliche Grundstimmung einfügt. Den unbedingten Gegenpol zu einer solchen Klarheit bildet das ausgefeilte Songarrangement, unterstützt durch die harten Gitarrensounds Alexander Gorodezkis, der zusammen mit Mina Harker den Kopf der Band bildet.
Beide setzen gerne üppig stimmungsvolle Elektronik ein und erzeugen so eine düster-digitale Ästhetik, die allerdings niemals mit zu viel Pathos oder Melancholie daherkommt, sondern vielmehr einen charaktervollen Ausdruck von Leidenschaft und Kraft transportiert – das alles verpackt in sorgsam und gefühlvoll arrangierte Songs mit ausschließlich deutschsprachigen Texten.

Heimataerde

Obwohl das Projekt Heimataerde bereits 2003 gegründet wurde, gaben sie ihr erstes Konzert jedoch erst 2007 auf dem WGT. Grund für das damalige Konzert war die stetige Nachfrage, die Band, die international so erfolgreich war, auch einmal live zu sehen. Der Protagonist aller Veröffentlichungen von Heimataerde ist der Tempelritter Ashlar von Megalon. Die Alben handeln von seinen Kämpfen und seiner Liebesgeschichte zu seiner Geliebten Maria. Dabei handelt es sich in gewisser Weise um eine Art Geschichte, die sich über ihre gesamten Werke sieht.

 

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