16
Mrz
2009
Bericht: Diana Dittrich  |  Fotos: Simon Hönscheid  |  Kategorie: Festival-Vorberichte  |  

Das Amphi Festival verdankt seinen Namen dem Amphitheater in Gelsenkirchen, wo es 2005 das erste Mal stattfand. Seit 2006 ist der Veranstaltungsort allerdings der Tanzbrunnen in Köln.

Location

Der Tanzbrunnen, von wo man einen tollen Blick auf das berühmte Kölner Panorama hat, entstand 1928. Markenzeichen, der auf der „schäl Sick“ gelegenen Location ist das Sternwellenzelt.

Amphi 2009

Am 18. und 19. Juli ist es nun Zeit fürs fünfte Amphi Festival! Dieses Jahr mit dabei: Absolute Body Control, Agonoize, Auto-Auto, Camouflage, Coppelius, Covenant, Delain, Diorama, Eisbrecher, Feindflug, Fields of the Nephilim, Front 242, Henke, Hocico, Jesus on Extasy, Jäger 90, KMFDM, Laibach, Leather Strip, Mantus, Marsheaux, Mono Inc., Omnia, Panzer AG, Qntal, Rosa Crvx, Saltatio Mortis, Scandy, Solar Fake, The Birthday Massacre, The Gathering, The Other, Unheilig und XOTOX

Tickets

Original Karten erhaltet ihr nur im Amphiticketshop, „normale“ Karten auch unter www.darkticket.de und an allen bekannten Vorverkaufsstellen (und natürlich auch bei eventim, Kartenhaus, und der gleichen)
Kostenpunkt eines Tickets sind 52 €.
Nachdem das Kombiticket von Amphi Festival und Zita Rock letztes Jahr so gut angenommen wurde, gibt es auch dieses Jahr wieder ein solches Ticket, das aber nur im Amphiticketshop zu bekommen ist.
Kostenpunkt dieses Tickets sind dann 70 €
Wochen lang.

Campingplatz

NEWS VOM 26.06.2009: DER OFFIZIELLE AMPHI CAMPINGPLATZ IST AUSVERKAUFT!

Im schönen Jugendpark der Stadt Köln gelegen, habt Ihr in diesem Jahr erstmals die Möglichkeit in Walking Dastände zum Amphi Festival Gelände Eure Zelte aufschlagen. Neben dem Campingplatz selbst, findet Ihr im Jugendpark ein Servicegebäude mit festen Toiletten und Waschgelegenheiten.

Adresse:
Jugendpark Köln
Sachsenbergstraße
51063 Köln

Der Festivalzeltplatz steht Euch von Freitag 16:00 Uhr bis Montag 10:00 Uhr zur Verfügung.
Campingtickets gelten ausschließlich pro Person

Ein Campingticket kostet 19,80 € und ist im Amphishop erhältlich.

Zwei Bühnen und zusätzliches Rahmenprogramm im Theater

Bisher gab es auf dem Amphi Festival zwei Bühnen: Die Hauptbühne und die Bühne im Theater.
Das Theater war aber immer sehr voll und der Platz knapp, so das viele Fans nicht mehr eingelassen werden konnten. um diesem Zustand Abhilfe zu schaffen gibt es nun eine neue Indoorbühne in der Rheinparkhalle.

In Theater des Tanzbrunnens wird es ein Attraktives Rahmenprogramm geben:
Live DVDs gibt es von DEINE LAKAIEN, FUNKER VOGT, GARDEN OF DELIGHT, L´ÂME IMMORTELLE und KLAUS SCHULZE/LISA GERRARD vor, sowie den Film KEVIN – INTEGRATION EINES MYTHOS und das kultige Zeitreisespektakel OPERATION ZEITSTURM, von und mit WELLE:ERDBALL
Darüber hinaus könnt ihr in die kommenden Alben von LEAVES´ EYES und SALTATIO MORTIS rein hören.

Autogrammstunden

Samstag, 18. Juli 2009

12:00 – 13:00 Solar Fake
13:00 – 14:00 Coppelius
14:00 – 15:00 Agonoize
15:00 – 16:00 Leather Strip
16:00 – 17:00 Mantus
17:00 – 18:00 Feindflug
18:00 – 19:00 Eisbrecher
19:00 – 20:00 Laibach
20:00 – 21:00 Xotox
21:00 – 22:00 Jäger 90

Sonntag, 19. Juli 2009

12:35 – 13:00 Mono Inc.
13:00 – 14:00 Hocico
14:00 – 15:00 Saltatio Mortis
15:00 – 16:00 Henke
16:00 – 17:00 KMFDM
17:00 – 18:00 Panzer AG + Scandy
18:00 – 19:00 Front 242
19:00 – 19:45 Qntal
19:45 – 20:30 The Other
20:30 – 22:00 Unheilig

Offizielle Amphi-Festival Aftershowparty

Abends sorgen folgende DJs bei der offiziellen Aftershowparty für gute Musik:

    DJ NIGHTDASH (Pulp-Duisburg)

    DJ HONEY (WELLE:ERDBALL)

    DJ ALEX (Eisenlager-Oberhausen)

    DJ SURFIN`WILLIAM + DJ AMD (Dark Star-Hannover)

    DJ CHRIS (Dark Celebrations Party-Aachen)

    DJ JOHAN VAN ROY (SUICIDE COMMANDO)

    DJane JEANNY (Meier Music Hall-Braunschweig)

    DJ ELVIS (THE MEMPHIS – Alter Wartesaal-Köln)

    DJ DALECOOPER (Shadow-Leverkusen)

Line UP

Absolute Body Control

Absolute Body Control ist ein elektronisches Musikprojekt aus Belgien. Gegründet wurde es Anfang der Achtziger von Dirk Ives (Synthesizer, Gesang), seit 1981 ist Eric van Wontherghem nach einigen Wechseln Dirks musikalischer Partner. 1993 veröffentlichten sie ihre erste und einzige CD mit dem Titel „Eat This“.

Agonoize

Die Band, bestehend aus Chris L., Mike Johnson und Oliver Senger, gründete sich 2002 in Berlin und wurde bald eine feste Größe in der Szene. Das erste Album folgte wenig später („Assimilation – Chapter one“, 2004). Besonders bekannt ist ihre Bühneninszenierung, so erzeugt Frontmann Chris L. mit der Flex einen Funkenregen am eigenen Bühnenoutfit oder es spritzt Unmengen an künstlichem Blut aus seinen unter der Kleidung verlaufenden „Adern“.

Auto-Auto

Auto-Auto, so nennt sich die schwedische Elektro-Newcomer Band. Ihr erstes Album „Celeste“ veröffentlichten Johan Hellqvist und Erik Frankel im Oktober 2008 und unterscheiden sich in ihrer Musik deutlich von dem, was man in den letzten Jahren als Elektro vorgesetzt bekommen hat.

Camouflage

Die Band wurde 1983 von AA, BB, CC und DD in Baden-Württemberg unter dem Namen Lizenced Technology gegründet. Nach dem DD nach kurzer Zeit die Band verließ, benannte sich das Trio in Camouflage um.
Bekannt geworden sind Camouflage vor allem durch ihre beiden Hits „The Great Commandment“ und „Love Is A Shield“. Camouflage gehört zu dem Bands die es immer wieder schaffen sich mit jedem Album weiterzuentwickeln und trotzdem ihren eigenen Charme zu behalten.

Coppelius

Ist man geneigt, den Versicherungen dieser Band Glauben zu schenken, so musizieren Coppelius bereits seit nicht weniger als zweihundert Jahren – schon zu Beginn des 19. Jahrhunderts betrat man, damals wie heute stilvoll in Gehrock und Zylinder gekleidet, die Bühnen der Welt. Was den Klang anbelangt, so nehme man einen kräftigen Schuss Apocalyptica, mische ihn mit einer ordentlichen Portion Iron Maiden und gebe eine Prise Klarinette hinzu, ehe man das Ganze kräftig schüttelt.

Covenant

Seit nunmehr über zwanzig Jahren bescheren die schwedischen Future Popper von Covenant der Szene immer wieder neue Hits: gegründet wurde die Band 1986 von Joakim Montelius, Clas Nachmanson und Eskil Simonsson, der erste Album – „Dreams Of Cryotank“ – veröffentlichte man jedoch erst acht Jahre später.
Von da an sollte es mit der Karriere der Band stetig bergauf gehen: zahlreiche Singles, Alben und Touren folgten. Clas Nachmanson verließ Covenant schließlich vor kurzem aus persönlichen Gründen. An seine Stelle trat Daniel Myer, den man bereits von Haujobb her kennt.
Zuletzt erschien 2007 mit der „In Transit“-DVD eine Dokumentation über die „Skyshaper“-Tour von 2005, auf der den Fans Einblicke in das Leben der Musiker gewährt werden. Songs wie „Call All Ships To Port“ oder „Deadstars“ sind aus den Playlists der Clubs mittlerweile ebenso wenig wegzudenken wie das unvergessliche „20 Hz“.

Delain

Bereits 2002 gründete Martijn Westerholt, seines Zeichens Ex-Keyboarder von Within Temptation, die Band zusammen mit Charlotte Wessels (Gesang). Ihr Debutalbum „Lucidity“ folgte jedoch erst 2006, nachdem sie ihren ersten Plattenvertrag unterschrieben hatten. 2009 folgte mit „April Rain“ ihr zweites Album. Der Name Delain stammt im Übrigen von dem gleichnamigen Königreich aus Stephen Kings „The Eyes of the Dragon“.

Diorama

Allgemein kann man Diorama in den Elektro Pop einordnen, wobei das Spektrum von einfachen Klavierstücken, bis hin zu elektronischer Musik reicht. Gegründet wurde das Projekt bereits 1996 von Mastermind und Sänger Torben Wendt, der eine klassische Klavierausbildung genossen, aber auch schon in einer Punkband mitgespielt hat.

Eisbrecher

Eisbrecher bezeichnen ihre Klänge selber als „Elektronischen Trip-Rock“, zugeordnet werden sie der Neuen Deutschen Härte. Sie versuchen in ihrer Musik Gitarrensounds durch kraftvolle Elektroklänge zu ersetzen.
Ex-Megahertz-Mastermind Alexx Wesselsky und der ebenfalls ehemals bei Megahertz beheimatete Noel Pix riefen die Band im Jahre 2003 ins Leben. Zur aktuellen Besetzung zählen zudem Jürgen Plangger an der Gitarre, Schlagzeuger René Greil, Maximilian „Maximator“ Schauer am Keyboard sowie Bassist Martin Motnik.

Feindflug

Feindflug ist das Elektroprojekt von DJ Banane und DJ Felix, die sich 1995 zufällig trafen und beschlossen zusammen Musik zu machen. Die Band provoziert vor allem mittels Texten, Zitaten und Bildern aus dem Sozialnationalismus. Musikalisch haben Feindflug zwei Genres miteinander verschmolzen: Elektro/EBM mit Industrial. So prägten sie eine neue Musikrichtung, den „Elektro-Industrial“.

Fields of the Nephilim

Das hebräische „Nephilim“ stammt ursprünglich aus der jüdischen Mythologie. Dort wurden Wesen als „Nephil“ (Singular von Nephilim) bezeichnet, die von Göttern und Menschenfrauen gezeugt worden sind. Diese wurden oft als gefallene Engel bezeichnet, die von großer Boshaftigkeit waren. Ihre Musik wird dem Gothic-Rock oder dem Gothic-Metal zugeordnet, wobei sie aber auch eine ganz eigene esoterische Welt mit ihrer Musik entwickelten. So sind auch Elemente des Schamanismus und der schwarzen Magie in ihrer Musik enthalten.
Bekannt ist diese Band vor allem auch durch ihr äußeres Erscheinungsbild geworden: die Musiker treten stets in langen schwarzen Mänteln und düsteren Hüten auf, wobei die Bühne meist Nebel verhangen ist.
1991 trennte sich Sänger Carl McCoy von der Band, die fortan unter dem Namen Rubicon auftrat. McCoy arbeitete unterdessen an einem Soloprojekt namens Nefilim. 2005 erschien ein neues Album von Fields of the Nephilim, jedoch ließ Sänger Carl McCoy seine Fans weder wissen, wie es zur Wiedervereinigung kam, noch gibt er die Namen der Bandbesatzung bekannt.

Front 242

Front 242 gelten als die Vorreiter der aggressiven, elektronischen Tanzmusik. Durch sie wurde der Begriff „Electronic Body Music (EBM)“ geprägt. Zu Beginn der Bandgeschichte sorgten aber vor allem die Outfits und die Bühnendekoration für großes Aufsehen, wurde ihr paramilitärisches Auftreten doch oft mit Faschismus gleichgesetzt.
Die Band gründete sich 1981 in Brüssel, von wo aus sie erst ganz Europa im Sturm eroberten und später, Ende der 80-ger auch in Amerika Fuß fassten. Die Erfolgssträhne hielt etwa bis 1989 an, danach veröffentlichte Front 242 zwar weiterhin noch Platten, doch konnten diese bei weitem nicht an die Erfolge der Anfangsjahre anknüpfen, woraufhin sich die einzelnen Bandmitglieder in zahlreichen Einzelprojekten verstrickten. Seither finden Live-Auftritte nur vereinzelt statt.

Oswald Henke

Oswald Henke wurde bekannt durch „Goethes Erben“, die er 1989 gründete. Aber das ist nicht das einzige musikalische Projekt, hinter dem Oswald Henke steht. 1996 rief er sein Solo-Projekt „Erblast“ ins Leben. An dem Projekt „Artwork“ von Jochen Schoberth beteiligte er sich zwischenzeitlich, da er dort seit Anfang der 90-ger regelmäßiger Gastsänger war. Ende 2003 verabschiedeten sich die Bands „Artwork“ und „Erblast“ mit der „Exodus-Tour“, die unter dem Motto stand „Am Anfang stand das Ende“. Jedoch ging aus den aufgelösten Bands 2006 eine neue hervor „fetisch:MENSCH“. Zudem veröffentlichte Oswald Henke noch drei Bücher („FSK 18″, „Spaziergang durch ein Minenfeld“ und „Ich habe mir die Liebe abgewöhnt und bin doch wieder süchtig“).
Mit „Henke“ führt Oswald Henke nun die Klangwelten zusammen. Mit seiner Band wird er auf dem Amphi 2009 Klassiker von Goethes Erben, sowie ausgewählte Erblast und Artwork Stücke spielen.

Hocico

Hinter der mexikanischen Elektroband Hocico stehen die Cousins Erk Aicrag (Texte & Gesang) und Racso Agroyam (Programmierung). Die Band besteht offiziell erst seit 1993, aber eigentlich erstand diese schon, als die beiden noch Jugendliche waren, da sie schon früher zusammen Musik gemacht haben. Die Übersetzung von Hocico (richtig ausgesprochen „Osziko“) bedeutet so viel wie „(Tier-) Maul und ist in Mexiko eine Beleidigung, die fast als Angriff gezählt werden kann. Symbol der Band ist eine sechs-beinige Spinne, auf deren Rücken ein „H“ zu sehen ist.

Jesus on Extasy

Die Essener Rockband mit dem etwas provokanten Namen Jesus On Extasy, der schon dazu führte, dass sich ein Busunternehmen weigerte, diese unchristliche Truppe zu kutschieren, wird 2005 von den Cousins Dorian und Chai Deveraux gegründet. Bereits bald darauf erscheint die EP „Assasinate Me“. Ende 2006 erlebt die Band dann einige Veränderungen in der Besetzung, sodass von nun an Ophelia Dax (Ex-Rya) die Keyboards bedient, Schlagzeuger BJ den bisherigen Drumcomputer ablöst und Alicia Vayne (Ex-Pain-Gitarristin Andrea Odendahl) zusammen mit Chai für die E-Gitarre zuständig ist, während Dorian nach wie vor singt.

Jäger90

Jäger90 beschlossen 2005 ihre eigene Musik zu machen, weil sie einmal Lust hatten, auf ihre eigene Musik zu tanzen. Für ihre Musik arbeiten sie weder mit dem Computer oder ähnlichen Geräten, sondern Sequenzer, Synthesizer und Percussion-Elemente. Ihr erstes Album veröffentlichten sie 2007 mit dem Titel „Muskeln & Küsse“.

KMFDM

Die Wurzeln von KMFDM reichen bis ins Jahr 1984 zurück, in dem sich die Gründer Sascha Konietzko und Udo Sturm in Paris kennen lernten. Kurze Zeit später vervollständigten die Engländer Raymond Watts und En Esch das Line-Up von KMFDM. Ende der 80er Jahre war allgemein die Zeit reif für einige Industrial Projekte/Bands und so auch für KMFDM und so ging es als Vorband von Ministry das erste Mal auf Tour (in den USA).
Am 22.Januar 1999 lösten sich KMFDM auf, jedoch nicht ohne Abschied an die Fans und so erschien das Album „Adios“. En Esch gründet darauf hin ein Soloprojekt namens „Pizza Whore“, aber auch Sacha K. ist solo unterwegs, mit seinem Projekt „MDFMK“.
Die Reunion gibt es dann 2002 nach einem Labelwechsel und der Wiederumbenennung in KMFDM.

Laibach

Laibach wurde 1980 im damals noch kommunistischen Jugoslawien gegründet. Die Band versteht sich als Teil des Künstlerkollektives „Neue Slowenische Kunst“, dass das Spiel mit der Ideologie zur höchsten Kunst erhebt und damit dementsprechend oft aneckt. Die Laibach-Kunst hat es durch die mit totalitären Symbolen überladene Ästhetik nicht leicht unter der Diktatur und die meisten Konzerte und Ausstellungen finden ein schnelles Ende. Laibach, das ist der deutsche, im kommunistischen Jugoslawin unerwünschte, Name für die Hauptstadt Ljubljana.
Ihr Musikstil wird meistens dem Industrial zugerechnet. Anfangs war es eher die sogenannte Industrieästhetik, die ihre Musik auszeichnete. Doch ab Mitte der 80-ger weicht diese einem betont ironischen und poppigen Rückgriff auf Klassiker der Musikgeschichte, wie „One Vision“ von Queen, oder „Get Back“ von den Beatles. Doch auch die 90-ger, das Jahrzehnt des Technos, lässt die Musik von Laibach nicht unberührt und so wird der strenge militärische Gestus früherer Tage durch eine tanzbare Leichtigkeit ersetzt, von der man bei Laibach überrascht ist.
Nachdem 1996 das Album „Jesus Christ Superstar“ erschienen ist, stürzen sich die Bandmitglieder von Laibach in eine Reihe von Nebenprojekten. Deswegen folgen erst mal keine neuen Veröffentlichungen von Laibach selbst. Erst im Jahr 2003 melden sie sich mit dem Album „WAT“ zurück.

Leather Strip

Kaum zu glauben, aber wahr! Nach über 16 Jahren Bühnenabstinenz sind Leather Strip wieder live in Deutschland zu sehen! Leather Strip ist das Projekt des dänischen Elekto-Künstlers Claus Larsen, das Anfang der 90er Wegbereiter vieler Elektro und EBM Künstler war. Anfang diesen Jahrzehnts war Claus Larsen einer der erfolgreichsten EBM Musiker überhaupt, doch verloren seine Songs Mitte der 90er an Wiedererkennungswert und an Dynamik und so wurde es immer stiller um dies Projekt.
Nach einer Schaffenspause ging es dann 2005 wieder so richtig ans Eingemachte: Zahlreiche EPs und CDs erblickten das Licht der Welt. Zu Anfang der neuen Schaffensphase wurden Live-Auftritte noch kategorisch abgelehnt, doch nun freut es uns euch mitzuteilen, dass sie in Köln für uns spielen werden!

Mantus

Der Name der Band leitet sich ab vom gleichnamigen Unterweltgott der Etrusker.
Mantus wurde 1997 von Martin Schindler gegründet. Wenngleich Mantus das Soloprojekt von Martin Schindler ist, so wurde das erste Album erst veröffentlicht, nachdem er seine Schwester Tina (Thalia) zu dem Projekt hinzunahm.
Die Musik, die die Beiden machen, lässt sich dem Gothic Rock zuordnen, wobei die Lyrik eine ganz spezielle romantisch-sehnsüchtige Art an sich hat, die super mit dem verträumten und düsteren Gothic Rock harmoniert. Bekannt sind sie vor allem durch Lieder, wie „kleiner Engel flügellos“, „Angst“, oder „gemeinsam in den Tod“ geworden.
2005 löste sich die Band auf, weil die beiden Musiker eine neue musikalische Richtung einschlagen wollten, die mit Mantus nicht vereinbar war.
Im November 2008 wurde auf der Homepage von Mantus angekündigt, dass die Band zurück ist, auf den Brettern, die die Welt bedeuten und besser noch, dass es nun, erstmals seit der Gründung der Band, auch Liveauftritte geben soll!

Marsheaux

Ein Gewirr aus Kabeln, Knöpfen und ein komplizierter Fuhrpark aus antiquierten elektronischen Klangerzeugern ist normalerweise der Alptraum jeder Frau. Für die beiden jungen Griechinnen Marianthi und Sophie können es hingegen gar nicht genug Knöpfe, bunte Regler und blinkende Lämpchen sein. Stehen sie vor einem alten analogen Synthesizer, erwacht ihr kreativer Geist sofort zum Leben … keine Frage, diese beiden Ladys lieben ihre Maschinen. Als Marsheaux entlocken die beiden ihrer Sammlung von alten Moogs, Korgs und Rolands ein kunterbuntes Klanguniversum mit einer verführerischen, femininen Note. Sie kokettieren mit einem flotten Lolita-Girlie-Charme, wissen aber auch, wie man in den richtigen Momenten mit unterkühlter Erotik punktet. Hinzu kommt ein formidables Händchen für Melodien, die ins Ohr gehen, und ein Faible für die ganz großen Pop-Momente. Da Marsheaux aber auch wissen, wie man so einem Synthesizer die richtig dicken Töne entlockt, packen sie ihre Pop Hymnen auf ein solides Fundament aus Beats und Bass, und liefern somit Disco-Futter mit Hit-Qualitäten.
Auf ihrem Debüt-Album „E-Bay Queen“ verknüpften sie moderne Minimal Electro Klänge mit der lasziven Coolness der frühen Achtziger und buntem Pop-Charme. Den beiden Eckpfeilern Disco und Ohrwurm-Pop räumten sie auf ihrem zweiten Album „Peek-a-Boo“ einen noch größeren Stellenwert ein, und schüttelten so quasi mit Links das lockerste Elektro Album des Jahres 2007 aus dem Ärmel. Auch diverse Tourneen (u.a. mit Client), auf denen die beiden Synthie-affinen Girls das jeweilige Publikum reihenweise zum Dahin schmelzen brachten, konnten den unbändigen Tatendrang des Duos nicht bremsen, sodass sie bereits Anfang 2008 mit der 7″ Vinyl Single „Ghost“ in den Startlöchern standen. Mit zwei elektrifizierenden Tanzflächennummern bringen Marsheaux damit wohl jeden Club zum Kochen… und da Marianthi und Sophie eigentlich permanent unter Strom stehen, dürfte das nächste Album auch nicht mehr lange auf sich warten lassen.
Bei Marsheaux bleibt es gewiss nicht beim „Dream of a Disco“ – das Duo bringt die Disco ins Haus! Unwiderstehlich…!

Mono Inc.

Im Jahr 2000 gründeten Martin Engler, Carl Fornia und Miky Mono „Mono Inc.“. 2003 wurde das Quartett dann von Bassist Manuel Antoni vervollständigt. 2006 trennte sich jedoch der Mastermind Miky Mono von der Band und machte damit den ehemaligen Drummer Martin Engler zum Mastermind. Seither ist dieser für den Gesang zuständig. Als neuen Drummer holten sie Katha Mia mit ins Boot. Bekannt sind Mono Inc. vor allem durch ihren Song „Burn Me“, der unter anderem Titelsong der DSF-Serie Traumberuf Rennfahrer ist. Ende 2009 soll ein weiteres Album erscheinen, für das die vier von Mono Inc. fleißig im Studio aufnehmen.

Omnia

Omnia ist eine niederländische Band, die dem Pagan-Folk zugeordnet wird. Ihre Musik ist inspiriert von den alten Gedanken und dem Glauben der Kelten. Ihre Instrumente sind zeitgenössisch, was heißt, das sie keine E-Gitarren, Synthesizer oder ähnliches benutzen, sondern nur Instrumente, die die Menschen damals auch schon gespielt haben.

Panzer AG

Panzer AG ist ein Projekt vom Norweger Andy LaPlagua, der in der Musikszene kein Unbekannter ist, ist er doch der Mastermind von Combichrist und Mitbegründer der Band Icon of Coil.
2004 gründet er das Projekt „Panzer AG“, das sowohl Elemente des Industrial, als auch Trance und Hard Rock miteinander verbindet. 2004 wurde das Debütalbum „This is my Battlefield“ veröffentlicht, ein zweites Album folgte 2006 („Your World is Burning“)

Qntal

Seitdem die Band 1991 von Michael Popp Syrah und Ernst Horn gegründet wurde, steht der Leitsatz „Die Moderne ins Mittelalter und das Mittelalter in die Moderne zu tragen“. So verbinden sie in ihrer Musik mittelalterliche Lyrik mit modernen elektronischen Klängen, wobei Qntal wert auf die historisch korrekte Aussprache legt. 1999 trennte sich Ernst Horn jedoch von Qntal und gründete sein eigenes Projekt „Helium Vola“. Seit 2002 spielt Philipp Groth am Keyboard mit und live ist seit 2005 Markus Köstner am Schlagzeug dabei. Wiedererkennungswert haben die Alben von Qntal, weil jedes Cover ein Ornament ziert, das an eine Fensterrosette einer gotischen Kathedrale erinnert und auf jedem Album ein wenig anders umgesetzt wird.

Rosa Crvx

Rosa CRVX stammen aus dem französischem Rouen und gründeten sich bereits 1984. Das Publikum beschwören sie durch ihren außergewöhnlichen Klang, der eine Mischung Rock, Dark Wave und neoklassischen Elementen darstellt. An Stelle von modernen Keyboards benutzen Rosa CRVX lieber ein archaisch anmutendes Kirchen-Glockenspiel und ein mechanisiertes Schlagzeug, was vor allem die materialistisch-apokalyptische Atmosphäre unterstützt.

Saltatio Mortis

„Wer tanzt, stirbt nicht!“ – diesem Motto haben sich die Herren von Saltatio Mortis verschrieben. Mit Schalmeien, Dudelsäcken und allerlei anderen mittelalterlichen Instrumenten ziehen die Pfälzer seit acht Jahren durch die Lande und erlangten dabei im Laufe der Zeit eine ausgesprochene Bekanntheit. Mit den mittelalterlichen Elementen kombinieren Saltatio Mortis durchaus auch rockige und, zu Beginn ihres Schaffens, elektronische Einflüsse. Eines ist sicher: das Tanzbein wird nicht stillstehen.

Scandy

Hinter Scandy steckt niemand geringeres wie Andy LaPlegua, den man bereits als Frontmann von Bands wie Icon of Coil oder Combichrist kennt, aber auch als DJ hat er sich einen Namen gemacht. Die erste Single erschien Anfang 2004, das erste Album folgte dann aber erst im Juni 2008. Seine Musik ist eine Mischung aus Techno Beats, eingängigen Elektro-Hooks und groovigen Subsonic-Attacken.

Solar Fake

Hinter dem Projekt „Solar Fake“ steckt niemand geringeres wie Sven Friedrich, den man schon als Frontmann der Dreadful Shadows, oder von seiner eigenen Band „Zeraphine“ kennt. 2007 rief er dieses Projekt ins Leben, weil er davon träumt, ein Album aufzunehmen, das komplett aus elektronischer Musik besteht. Die einzige Parallele dieses Projektes mit dem, was man vorher von ihm kannte, ist seine Stimme, die jedoch an einigen Stellen bis zur Unkenntlichkeit verzerrt wird. Mit dem im Februar 2008 erschienenen Album „Broken Grid“ gelingt es ihm in 12 Songs das gesamte Spektrum an elektronischer Musik abzudecken.

The Birthday Massacre

Die Gründungsmitglieder von „The Birthday Massacre“ kennen sich bereits seit dem College, das sie irgendwo in London/Ontario (Kanada) besucht haben. Gegründet haben sie sich im Jahre 1999, damals aber noch unter dem Namen „Imagica“. Wegen eines Rechtsstreites haben sie sich 2002 jedoch umbenannt, in „The Birthday Massacre“.
2004 schafften sie den Sprung über den großen Teich und sind auch seitdem bei uns bekannt. Ihre Musik ist eine Mischung aus Gothic, Rock und Metal.

The Gathering

The Gathering sind eine Progressive Rock Formation aus den Niederlanden. Lagen Ihre ursprünglichen musikalischen Wurzeln im Death- und Doom-Metal so hat sich ihr Stil im Laufe der 20 Jährigen Bandgeschichte und den vielen Besetzungswechseln gewandelt. die Band besteht aus Silje Wergeland (Gesang), René Rutten (Gitarre), Marjolein Kooijman (Bass), Hans Rutten (Schlagzeug) und Frank Boeijen (Keyboard).Ihr aktuelles Album heißt „The West Pole“ und wurde im Mai 2009 veröffentlicht

The Other

The Other, das sind Roderick Usher (Vocals), Sargeant von Rock (Gitarre), Andy Only (Bass) und Dr. Caligari (Drums). Angefangen hat es bei den vier Kölnern als Mistfits-Coverband, damals noch unter dem Namen „The Ghouls“. 2002 beschlossen sie jedoch eigene Songs zu schreiben und so ward „The Other“ geboren, eine Band, die dem Horrorpunk zu zuordnen ist. Ihre Musik wird, wie sollte es bei der Vergangenheit der Bands schon anders sein, von der Musik von Mistfits beeinflusst, dem Urgestein des Horrorpunks.

Unheilig

Das erste Lebenszeichen von Unheilig gab es Ende 1999 mit der Single „Sage ja“; das erste Album („Phosphor“) im Februar 2001. Im Laufe der Jahre haben Unheilig sich unentwegt weiterentwickelt, neue Sphären betreten und sind trotzdem ihren eigenen Weg gegangen. Stilistisch bewegen sich Unheilig zwischen ruhigen Balladen und Goth Rock, wobei die Wurzeln im Synth Rock liegen.

XOTOX

1998 wurde XOTOX als Soloprojekt von Andreas Davids ins Leben gerufen. Die Musik, die er selber als „industrial for hyperactive people“ bezeichnet, besteht vordergründig aus harten Beats mit kurzen, einprägsamen Melodieabläufen und eingestreuten Samples. 1999 veröffentlichte XOTOX sein Debütalbum „Stückgut“; neun weitere Longplayer folgten. Im März 2008 wurde dann das dritte offizielle XOTOX-Studioalbum „In Den Zehn Morgen“ veröffentlicht, pünktlich zum zehnjährigen Jubiläum. Dieses erreichte Platz eins in den DAC (Deutsche Alternative Charts) und behielt diese Position sechs Wochen lang.

Campingplatz

NEWS VOM 26.06.2009: DER OFFIZIELLE AMPHI CAMPINGPLATZ IST AUSVERKAUFT!

Im schönen Jugendpark der Stadt Köln gelegen, habt Ihr in diesem Jahr erstmals die Möglichkeit in Walking Distance zum Amphi Festival Gelände Eure Zelte aufschlagen. Neben dem Campingplatz selbst, findet Ihr im Jugendpark ein Servicegebäude mit festen Toiletten und Waschgelegenheiten.

Adresse:
Jugendpark Köln
Sachsenbergstraße
51063 Köln

Der Festivalzeltplatz steht Euch von Freitag 16:00 Uhr bis Montag 10:00 Uhr zur Verfügung.
Campingtickets gelten ausschließlich pro Person

Ein Campingticket kostet 19,80 € und ist im Amphishop erhältlich.

Zwei Bühnen und zusätzliches Rahmenprogramm im Theater

Bisher gab es auf dem Amphi Festival zwei Bühnen: Die Hauptbühne und die Bühne im Theater.
Das Theater war aber immer sehr voll und der Platz knapp, so das viele Fans nicht mehr eingelassen werden konnten. um diesem Zustand Abhilfe zu schaffen gibt es nun eine neue Indoorbühne in der Rheinparkhalle.

In Theater des Tanzbrunnens wird es ein Attraktives Rahmenprogramm geben:
Live DVDs gibt es von DEINE LAKAIEN, FUNKER VOGT, GARDEN OF DELIGHT, L´ÂME IMMORTELLE und KLAUS SCHULZE/LISA GERRARD vor, sowie den Film KEVIN – INTEGRATION EINES MYTHOS und das kultige Zeitreisespektakel OPERATION ZEITSTURM, von und mit WELLE:ERDBALL
Darüber hinaus könnt ihr in die kommenden Alben von LEAVES´ EYES und SALTATIO MORTIS rein hören.

 

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