Vier weitere Auftritte hat man der „Labyrinth“-Tour hinzugefügt und ermöglicht es nun den Fans, Blutengel an folgenden Terminen noch einmal live zu erleben:
Die Future Pop-Formation um den charismatischen Sänger Chris Pohl (Terminal Choice, Tumor) existiert mittlerweile seit 1998 und steht in erster Linie für die tanzbare Umsetzung von der düsterromantischen Liebe/Tod-Romantik. Melancholische Inhalte und fast schon popmusikalische Elemente miteinander zu verquicken war von Anfang an die Zielsetzung der blutengel’schen Musik. Zusammen mit einer Prise Fetisch-Erotik und einigen Elementen des Gothic Novel entsteht so die charakteristische Blutengel-Mischung, die in der Szene auf eine große Resonanz stößt.
Werfen wir einen Blick in die Entstehungsgeschichte der Formation:
Zunächst übernehmen den weiblichen Gesangspart Kati Roloff und Nina Bendigkeit, 1999 veröffentlicht man das Debütalbum mit dem programmatischen Titel „Seelenschmerz“. Nina verlässt die Band alsbald und Gina Martin tritt an deren Stelle, doch auch sie wendet sich schließlich zusammen mit Kati von Blutengel ab, um mit Tristesse de la Lune ein eigenes Projekt aufzuziehen.
Chris sucht sich neue Unterstützung in Form von Eva Poelzing, Constance Rudert und Nadine Scherler. Zusammen veröffentlicht man 2002 das Album „Angel Dust“, das es kurzzeitig sogar in Charts schafft.
Es wird zunächst etwas stiller um Blutengel, ehe 2004 schließlich „Demon Kiss“ erscheint. Ein Jahr später verlässt Eva Poelzing die Band und wird ersetzt durch Ulrike Goldmann, die man bereits von Say Y kennt.
Im Herbst 2007 schließlich erscheint mit „Labyrinth“ das neuste Werk aus der Feder des Herrn Pohl.
Die Live-Auftritte unterstützt zudem Sonja Semmler.